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Willkommen beim Kompetenzbereich Alter und Demenz

Der Kompetenzbereich Alter und Demenz in Trägerschaft der Kolping Schulwerk gGmbH ist eine Anlaufstelle für alle, die einen praktischen und alltagsnahen Zugang zum Thema Demenz suchen. Unsere Fort- und Weiterbildungen richten sich an unterschiedliche Alters- und Personengruppen. Ihnen wollen wir Mut machen, sich auf die Veränderungen einzulassen, die mit einer Demenzerkrankung einhergehen. Dafür zeigen wir ihnen individuelle Wege und kreative Herangehensweisen auf, wie sie Menschen mit Demenz besser unterstützen können. Besonders wichtig sind uns ein Lernen und Austauschen auf Augenhöhe, hierfür stellen wir passgenaue Bausteine aus unserem Themenspektrum zusammen.

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Zielgruppen

Ein Nachbar, eine Freundin, die Bewohnerin der Pflegeeinrichtung oder der Besucher der Tagespflege – überall können wir auf Menschen mit Demenz treffen. Unsere Rolle kann in den verschiedenen Zusammenhängen aber ganz unterschiedlich sein. Ob ich im Arbeitskontext auf eine Person treffe, die ich vorher nicht kannte, oder im Privaten eine Freundin betroffen ist, mit der ich bereits seit vielen Jahren oder Jahrzehnten vertraut bin: Das ist ein großer Unterschied. ...

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Was uns ausmacht

Methoden- und Perspektivvielfalt, Erlebbarkeit und eine passgenaue Planung haben bei uns einen hohen Stellenwert. Ihre individuellen Bedarfe sind uns wichtig, daher gestalten wir ein maßgeschneidertes Programm für Ihre Gruppe, Fragestellungen und Wünsche. Dabei bestimmen Sie selbst die Themenschwerpunkte. Die Herangehensweisen an das Thema und die Zugangsmöglichkeiten zu Menschen mit Demenz sind vielfältig. Sie können sich dem Themenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: ...

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Wussten Sie schon?

Wissenswertes zu Demenz findet man in Büchern, Infobroschüren bei Beratungsstellen und im Internet. Aber manchmal sind es die spezielleren Hinweise, die einem den Alltag erleichtern. Prägnant zusammengefasst bekommen Sie hier aufschlussreiche Informationen zu außergewöhnlichen Themen, die andernorts nicht an erster Stelle zu lesen sind.

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Infoservice

Sie suchen eine Beratungsstelle oder eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe? Sie möchten sich noch intensiver mit dem Thema Demenz beschäftigen? Sie möchten Kinder und Jugendliche mit dem Thema vertraut machen? Wir haben hilfreiche Links und Kontaktdaten zu Anlaufstellen und Infoportalen für Sie gebündelt.

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Ihre Ansprechpartnerin

Anna Mühling

Telefon: 0160 95237250

E-Mail: anna.muehling@kolping-schulwerk.de

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Die Aufgaben des Demenzsimulators zu bewältigen, war nicht so einfach, wie es aussieht. Jetzt kann ich mir gut vorstellen, dass es ganz schön schwierig sein muss dement zu sein und sich mit einer Demenz abfinden zu müssen. Auf der anderen Seite war es ein gutes Erlebnis. Trotzdem ich weit davon entfernt war, die Aufgaben zu schaffen, konnte ich sehr über mich lachen. Das war Scheitern hoch zehn. Ich bin selten so gerne gescheitert.

Bianca Hilmer
Kolping Verwaltungsgesellschaft mbH

Die Teilnahme am Demenzsimulator hat mir gezeigt, wie frustrierend es sein kann, wenn scheinbar einfache oder alltägliche Dinge nicht gelingen wollen. Daran versuche ich mich zu erinnern, wenn ich mit älteren Menschen in meinem Umfeld drohe die Geduld zu verlieren. Ich selbst werde wohl in ein paar Jahren auf Klettverschluss oder noch besser magnetische Verschlüsse bei Schuhen, Jacken, … umsteigen!

Sandra Schirmer
Referentin der Geschäftsführung, Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH

Der Demenzsimulator war für mich eine wertvolle, selbstironische Erfahrung und hat mir die Begrenztheit meiner eigenen Fähigkeiten deutlich vor Augen geführt. Die Teilnahme daran hat mir große Freude bereitet, macht aber auch deutlich, warum Menschen mit Demenz für vermeintlich banale Aufgaben so lange brauchen. Das vergesse ich in der Dynamik des Alltags im privaten und beruflichen Umgang mit Menschen mit Demenz schon mal. Ich habe für mich mitgenommen, dass ich meinen Anspruch an Geschwindigkeit runterschrauben muss, sonst überfordere ich die Betroffenen massiv. Der Simulator hat die Wahrnehmung und damit auch den Respekt dafür geschärft, vor welchen Herausforderungen die Betroffenen stehen und was sie im Alltag leisten müssen.

Daniel Frattollino
Lehrer am Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg Warburg-Rimbeck

Wie erschreckend schnell man an den Stationen an die Grenzen seiner Handlungsfähigkeit kommt. Wie schnell man Hilflosigkeit empfindet, weil man bei trivialen Aufgaben nicht mehr Herr seiner Handlungen zu sein scheint und an scheinbar winzigen, alltäglichen Hürden scheitert – das hat mich stark zum Nachdenken angeregt. Die Perspektive demenzkranker Menschen zu übernehmen und dadurch zumindest für einen Moment Gefühle wie Verwirrung, Selbstzweifel und Wut zu durchleben, hat bei mir einen langanhaltenden und tiefen Eindruck hinterlassen.

Sebastian Böhlen
Pädagogisches Team „Start off“